Seed vs Node Operating Model
Klare Antwort auf die Kernfrage: Ja, IIO ist der Seed/Template-Kern. Tenant-Projekte wie Intelego sind Nodes und tragen das projektspezifische Betriebswissen.
1. Kurzantwort (entscheidend)
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Soll IIO template-basiert sein? | Ja. IIO ist Seed/Referenztemplate fuer alle Nodes. |
| Soll der Tenant (z. B. Intelego) das projektspezifische enthalten? | Ja. Node enthaelt lokale Struktur, Teams, Kundenbetrieb, lokale Konfiguration. |
| Soll man IIO jedes Mal neu generieren? | Nein. Normalerweise werden neue Nodes/Clients aus dem Seed projiziert. |
1.1 Wording-Regel: IT/CS-Fachsprache zuerst, IIO als Mapping
Ja, fuer Schulung und Einfuehrung ist diese Regel sinnvoll: primaer standardisierte Informatik- und IT-Begriffe (z. B. Tenant, Instanz, Betriebsplattform), dazu IIO-Mapping in Klammern (Node, Seed, Projection). Team- und Business-Sprache wird anschliessend als Uebersetzungsstil aus diesen Kernbegriffen abgeleitet.
| IT/CS-Fachbegriff (bevorzugt) | IIO-Begriff | Verwendung im Manual |
|---|---|---|
| Referenztemplate / Kernmodell | Seed | Architektur- und Governance-Kapitel |
| Tenant-Instanz / Kundeninstanz | Node (tenant) | Betrieb, Delivery, Kundensteuerung |
| Ableitung / Initialisierung | Projection | Einfuehrungs- und Migrationspfad |
| Betriebsfreigabe | GO/NO-GO Gate | Review-, Release- und Audit-Kapitel |
2. Architekturformel
Node = Seed + local_context + classification_map + configuration
Damit ist die Trennung sauber: Seed liefert universelle Regeln und Rails, Node liefert konkrete Ausfuehrung.
3. Was gehoert wohin?
| Inhalt | Seed (iio) | Node/Tenant (z. B. intelego) |
|---|---|---|
| Governance-Prinzipien, Premises, Gates | Ja | Nur Anwendung/Konfiguration |
| Layer-Modelle und Referenzmethoden | Ja | Nein |
| Kundenspezifische Prozesse und Teamstruktur | Nein | Ja |
| Kundenobjekte, Projekte, lokale Runbooks | Nein | Ja |
| Universell wiederverwendbare Verbesserung aus Betrieb | Ja (nach Review) | Quelle aus Node |
Schreibregel: In operativen Handbuechern zuerst IT/CS-Fachbegriff nutzen, danach einmalig das IIO-Mapping nennen, z. B. "Tenant-Instanz (Node)". Fuer Management/Fachseite koennen darauf aufbauend Stilvarianten eingesetzt werden.
4. Generierungsstrategie bei mehreren Clients
Wenn weitere Clients dazukommen, erzeugt ihr pro Client eine eigene Node aus dem Seed. Das Seed bleibt zentral, Nodes werden vervielfaeltigt.
clients/
intelego/ # Node A
client-b/ # Node B
client-c/ # Node C
seed/
iio/ # zentrales Referenztemplate
| Operation | Empfehlung |
|---|---|
| Neuen Client starten | Neue Node aus Seed projizieren |
| Seed verbessern | Kleine reviewbare Aenderung im Seed, danach kontrolliert in Nodes uebernehmen |
| Kundenspezifische Ausnahme | In Node halten, nicht im Seed verallgemeinern |
5. Was soll man generieren?
| Fall | Generieren | Nicht generieren |
|---|---|---|
| Neuer Kunde / neuer Tenant | Node/Client-Projekt | Kein neues Seed |
| Neue universelle Governance-Regel | Seed-Aenderung (nach Gate) | Kein ad-hoc Patch in allen Nodes |
| Lokaler Kundenprozess | Nur Node-Inhalt | Nicht in Seed verankern |
6. Betriebsregel fuer eure Zukunft
Mit mehreren Clients gilt immer dieselbe Reihenfolge:
- Neuen Client als neue Node aufsetzen.
- Node lokal betreiben und klassifizieren (local-only vs seed-relevant).
- Nur seed-relevante Erkenntnisse zurueck in den Seed heben.
- Seed-Aenderungen kontrolliert in Nodes ueberfuehren.
7. Verknuepfte Kapitel
8. Kommunikationsregel fuer externe Partner
Bei Austausch mit anderen IT-Teams, Hochschulen oder Auditoren gilt:
- Fachbegriff zuerst nutzen (z. B. Tenant, Instanz, Baseline).
- IIO-Mapping in Klammern einmalig ergaenzen (Node, Projection, Seed).
- Ab dann konsistent bei einer Bezeichnungsfamilie bleiben.
So bleibt die Kommunikation modern, aber standardnah und fuer externe Fachcommunity direkt nachvollziehbar.